curriculum

 

Das friulanische Wort "Panarie", das der Chor als seinen Name verwendet, bedeutet Backtrog, typisches Moebelstück der alten friulanischen Küche. Von diesem Wort entnimmt man das anfängliche und immer lebende Ziel des Chores: die traditionellen friulanischen Lieder (Villotta) wach zu halten, als Ausdruck der Seele der populären Kultur.

In mehr als dreißig Jahren haben sich die erste Bestrebungen nach einen immer größeren Interesse für E-Musik entwickelt die dem Chor dazu geführt hat, sich mit einigen der wichtigsten Seiten des barocken und klassischen Repertoire, oft mit Orchesterbegleitung zu vergleichen (unter diesen erinnern wir die Werke Dido and Aeneas von Henry Purcell, Orfeo ed Euridice von Cristoph Willibald Gluck, verschiedenen geistlichen Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Joseph Haydn) ohne trotzdem die Romantik und die zeitgenössische Musik (einschliesslich die Chichester Psalms von Leonard Bernstein) zu unterschätzen. Der Chor hat sich auf die Oper Abraham vom Rockband Quasar Lux Symphonie eingespielt und auf die Sountracks des Stummfilms - Meisterwerk von Carl Theodor Dreyer 1928 - Passion de Jeanne d'Arc, von Paolo Paroni und Klaus Gesing.

Zusätzlich zu den regulären Konzerten hat der Chor die Möglichkeit gehabt an ungewöhnlichen Projekten mit bedeutenden Künstlern wie den Regisseur Ugo Gregoretti (in die Oper Una Favola per Caso), der friaulische Komponist Renato Miani (in Cantata Profana) und die Sängerin Milva (in La Variante di Lueneburg, theatralischen Text von Paolo Maurensig geschrieben und von Valter Sivilotti in Musik gesetzt).

Seit 1990 ist der Chor Panarie von Paolo Paroni geleitet.

 

übersetzt von Cristiana Chiolini